Silvestertraditionen und woher sie kommen

Schon im Kindesalter wissen wir schnell: Silvester ist ein aufregender Tag. Eines der beiden Highlights in der Winterzeit. Der Jahreswechsel. Woher kommt Silvester aber eigentlich und warum tun wir das, was wir tun?

  • Der Name „Silvester“ geht auf Papst Silvester I. zurück. Nach seinem Tod am 31. Dezember 335 wurde das Jahresende vom 24. Dezember auf den 31. verlegt.
  • Das Schießen von Feuerwerkskörpern geht auf den animistischen Glauben zurück. Es soll böse Geister vertreiben, heute drücken Raketen und co. natürlich auch die Vorfreude aufs kommende Jahr aus.

Zu Silvester wird gefeiert - und zwar auf ganz besondere Weise. Warum eigentlich?

Da die Silvesternacht oft in Gesellschaft verbracht wird, werden traditionellerweise auch Glückwünsche ausgesprochen.

  • In Österreich wünscht man sich dabei meist auch schon die Tage davor als Verabschiedung „Einen guten Rutsch“. Die Herkunft dieser Phrase ist nicht restlos geklärt, ein Erklärungsansatz ist aber die übertragene Bedeutung von „rutschen“ im Sinne von „reisen“. Der Ausspruch hat also nichts mit etwaigem Glatteis in der Silvesternacht zu tun.
  • Um Mitternacht wünscht man sich hierzulande hingegen „Prosit Neujahr“. Das kommt aus dem Lateinischen und heißt „es nütze“ – im übertragenen Sinne soll also alles im neuen Jahr gelingen.

In Wien hat Silvester einen ganz besonderen Stellenwert:

  • Als Mutter des weltbekannten Donauwalzers wird in Wien um Mitternacht natürlich beschwingt Walzer getanzt, der jedes Jahr um 0:00 Uhr im Rundfunk gespielt wird.
  • Zur selben Zeit erklingt das mächtige Läuten der Pummerin – die Glocke des Stephansdoms in Wien.

Wer also diese Traditionen begeht, kann dieses Jahr mit dem ein oder anderen Fakt zum Thema Silvester überraschen. Bleibt nur noch eines zu sagen: Prosit Neujahr!