Christbaum und Wohnung – worauf zu achten ist

Spätestens, wenn die Glocken läuten und die Kinderaugen strahlen hat er seinen großen Moment. Als einer der wichtigsten Akteure am Heiligen Abend ist der Christbaum hierzulande für viele Menschen wohl kaum wegzudenken. Damit die grüne Weihnachtsikone auch bis zum 6. Jänner, an dem wohl die meisten ihren Christbaum entsorgen, durchhält, haben wir ein paar Tipps für euch.

Die Qual der Wahl

Vorausgesetzt ihr habt keinen Plastikbaum Zuhause, sollte man ein paar Sachen beachten. Schon die Wahl der Baumart hat große Auswirkungen auf seine Haltbarkeit. Je frischer der Baum beim Kauf ist, desto länger wird er in voller Pracht eure Wohnungen schmücken. Eine satte Farbe verrät viel über die Frische des Baums. Ein Baum der bereits nadelt, gilt nicht als frisch. Um das herauszufinden, fahrt mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln. Beim Kauf sollte ebenso auf die Herkunft des Baumes geachtet werden – kauft besser ihr regionale Bäume, als quer durch Europa transportierte. Letztere werden schon bis zu drei Wochen vor den heimischen gefällt!

Außerdem ist zu beachten, welche Baumart gekauft wird. Manche nadeln beispielsweise weniger als andere, manche stechen, andere nicht. Am besten fragt ihr direkt beim Kauf, welche Baumarten welche Eigenschaften haben, und wägt dann ab, was sich am besten für euch eignet.

Christbaumständer: Halt und Frische

Ein Christbaumständer mit Wasser ist das Fundament für die Langlebigkeit eures Baums. Moderne Ständer haben so meist einen eingebauten Wassertank, den man alle zwei bis drei Tage nachfüllen kann. Dieser versorgt den Baum laufend mit Feuchtigkeit, was ihn davon abhält, frühzeitig auszutrocknen. Noch besser funktioniert das, wenn man vor dem Aufstellen noch eine Scheibe vom Stamm abschneidet. Achtet beim Kauf auf das Sicherheitsprüfzeichen und bedenkt, dass die Höhe des Christbaumes und des Ständers zusammen nicht die Raumhöhe überschreitet.

Die Zeit daheim

Ein gekaufter Christbaum sollte nicht direkt in das aufgeheizte Wohnzimmer gestellt werden, sondern an wärmere Temperaturen „gewöhnt“ werden. Ein Tag Zwischenlagerung im Keller oder der Garage kann helfen, den Baum länger haltbar zu machen.

Nach dem Aufstellen das Netz aufschneiden, sodass die Äste wieder die füllig buschige Form annehmen können. Der Baum sollte nicht direkt vor der Heizung platziert werden und ebenso wenig in der Zugluft stehen. Wer laufend den Wassertank des Christbaumständers überprüft und auffüllt, hat noch bis ins neue Jahr hinein einen festlichen, frisch grünen Wegbegleiter.

Sicherheit geht vor

Obwohl der Christbaum heutzutage schon oft mit elektrischen Lichterketten beleuchtet wird, sind auch die traditionellen Kerzen noch verbreitet. Die Kerzen sollten mit etwas Abstand zu umliegenden Zweigen und Christbaumschmuck befestigt werden. Zur Sicherheit sollte in diesem Fall ein Feuerlöscher oder nasses Tuch nicht weit sein.

Mischek-Tipp: Lebender Christbaum

Ein neuer nachhaltiger Trend sind lebende, also eingetopfte Christbäume. Die werden meist ausgeliehen und nach Erfüllung ihrer Pflicht wieder zurückgegeben und können weiterwachsen. Diese Bäume sollten maximal zehn Tage in der Wohnung verbringen, denn dann trocknen auch sie aus und nehmen Schaden. Auch hier gilt: Eine behutsame Übersiedlung ist wichtig und erhöht die Überlebenschancen deutlich.