Mischek erklärt: Was ist Betonkernaktivierung?

05. Dezember 2018 Roman Kremsl (Mischek) In Fakten

Die sogenannte Betonkernaktivierung ist ein Konzept, bei dem die Betonmasse eines neu errichteten Gebäudes als Wärmespeicher und Heizfläche genutzt wird. Unser Innovationsprojekt in der der Kugelmanngasse 1A in Liesing nutzt dieses Prinzip beispielsweise in Kombination mit Erdwärme.

Die Betonkernaktivierung ist ein innovatives Temperierungskonzept.

Wie funktioniert die Betonkernaktivierung?

Das Prinzip ist denkbar einfach: Rohrsysteme werden direkt in die Betonbauteile für den Fußboden und Decken eingebaut. Das darin zirkulierende Wasser wärmt, ähnlich einer Fußbodenheizung, oder konditioniert den Raum. Der Heiz- bzw. Konditionierungsbetrieb erfolgt somit auf niedrigem und ressourcenschonendem Temperaturniveau.

Winter und Sommer

Die Betonkernaktivierung wird bei kalten Außentemperaturen im Winter dazu genutzt, eine Erwärmung der Betonteile herbeizuführen. Eine herkömmliche Heizung ist daher nicht erforderlich. Die dadurch entstehende Strahlungswärme wird vom Menschen übrigens als besonders angenehm empfunden.

 

Im Sommer kann die Konditionierung dazu eingesetzt werden, um eine Temperatursenkung gegenüber der Außentemperatur von bis zu 6°C herbeizuführen. Angenehmen Nächten steht dann nichts mehr im Weg.