Themenreihe Raumklima: Gesundheitliche Folgen von Hitzewellen

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Hitzewellen sind uns aber alle noch in guter Erinnerung. Zum Saisonfinale befasst sich unsere Themenreihe "Raumklima" mit spannenden Fakten rund um die Themen sommerliche Temperaturen, Bauweise und Dämmung.

1. Eine Hitzewelle wirkt sich nicht nur auf unser persönliches Wohlbefinden aus, sondern beeinflusst auch unser "Zuhause". Nach einer Hitzeperiode dringt die aufgewärmte Luft auch in die Innenräume. Bei sogenannten "tropischen Nächten", also Nächten, in denen die Außentemperatur nicht unter 20°C fällt, ist auch nächtliches Lüften kaum mehr effizient. Die Hitze steht, die Schlafqualität sinkt.

2. Die Belastung für unser Herz-Kreislauf-System steigt mit hohen Temperaturen. Weiters führen diese zu psychischen Beeinträchtigungen. All das führt zu einer steigenden Zahl an Krankenhausaufenthalten. Auch unsere Leistungsfähigkeit sinkt bei Temperaturen jenseits der 30°C-Marke.

Was also tun, um einen kühlen Kopf zu bewahren?

1. Wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Raumtemperatur, dann empfiehlt es sich, nachts die Fester weit zu öffnen und durchzulüften. Tagsüber sollten die Fenster jedoch geschlossen bleiben, sodass die heiße Luft nicht die Räume aufheizen kann. Wenn vorhanden, sollte außen liegender Sonnenschutz, wie etwa Rollläden oder Jalousien, tagsüber aktiviert werden.

2. Wer in einem Haus mit Schwerbauweise wohnt, zählt während Hitzeperioden zu den Glückskindern. Bei Betonwänden beträgt die Raumtemperatur im Sommer im Schnitt um fünf Grad weniger als bei Leichtbauweise. Bei den heißen Sommermonaten der letzten Jahre ist dieser Umstand wahrlich Gold wert. Am behaglichsten fühlen wir uns nämlich bei 20 bis 26°C Raumtemperatur und 30 bis 55 % Luftfeuchte.

Vor allem hier kann der Wärmedämm-Profi Beton punkten: Bei tropischen Temperaturen um die 36°C kann Beton die Innentemperatur bei 25°C halten, während etwa bei 25er-Ziegeln die Raumtemperatur auf circa 30°C ansteigt. Mischek versucht stets, praktikable und hochwertige Baustoffe für alle Projekte zu verwenden, denn unser Ziel ist es, dass sich BewohnerInnen in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen.

So machen wir uns etwa bei unserem aktuellen Projekt in Wien 23 in der Kugelmanngasse 1A das Prinzip der sogenannten Betonkernaktivierung zu Nutze. Dabei wird durch ein im Beton verlegtes Rohrsystem kaltes oder warmes Wasser geleitet, das hilft, die Raumtemperatur im Wohlfühlbereich zu halten. Mehr dazu erfahrt ihr auf unserer Projektseite unter www.kugelmanngasse.at.